Mit Simulationen können Entwickler gefährliche Szenarien wie nächtliche Fußgängerüberquerungen, komplexe Kreuzungen oder blendende Autobahnen in Minuten statt Monaten nachstellen. Bei Magna nutzen wir virtuelle Testumgebungen, um unzählige „Was-wäre-wenn“-Situationen zu erforschen, noch bevor ein Prototyp auf die Strecke kommt.
Im virtuellen Testparcours
Moderne Simulationsplattformen können komplette Sensorsuiten nachbilden – Kameras, Radar und Lidar – und dabei präzise Referenzdaten (Ground-Truth) zu jedem Fahrzeug, Objekt und Wetterbedingungen erfassen. Durch den Einsatz von multimodalen Eingaben wie RGB-Bildern, Tiefenkarten und semantischer Segmentierung können Ingenieure virtuelle Welten so anpassen, dass spezifische Ausnahmefälle und Umweltfaktoren getestet werden.
Ein bedeutender Fortschritt ist das sogenannte synthetische-zu-echt Transferlernen. Dabei wird das KI-Modell sowohl synthetischen als mit realen Daten trainiert, um die Lücke zwischen virtueller Simulation und der realen Welt zu überbrücken. So können Wahrnehmungssysteme Muster erkennen, die unter variierenden realen Bedingungen konstant bleiben. Diese Methode hat sich während der Tests als deutlich genauer und robuster erwiesen als im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren.
Schneller, sicherer, intelligenter
Synthetische Daten ergänzen nicht nur die herkömmlichen Feldtests – sie erweitern auch die Möglichkeiten.
- Kürzere Entwicklungszyklen: Monatelange Datenerfassung auf der Straße lässt sich auf Stunden virtueller Generierung reduzieren.
- Sichereres Testen: Extrem- oder Gefahrensituationen können risikolos simuliert werden.
- Robustere Modelle: Das Training mit seltenen und unberechenbaren Ereignissen verbessert die Systemleistung unter realen Bedingungen.
Simulation ermöglicht Teams, mehr zu testen, schneller zu iterieren und rascher zu lernen – so beschleunigen wir die Entwicklung der Fahrzeugintelligenz.
Die nächste Stufe der automobilen KI vorantreiben
Das nächste Kapitel der Fahrzeugintelligenz dreht sich nicht nur um schnellere Prozessoren oder intelligentere Algorithmen, sondern um bessere Daten. Synthetische Daten und Simulationen verändern grundlegend, wie wir Wahrnehmungssysteme in der Automobilindustrie trainieren und entwickeln – mit skalierbaren Ansätzen, die Sicherheit priorisieren.
Indem wir Autos virtuell „beibringen“, was sie in der realen Welt benötigen, bevor sie dort aktiv werden, leisten wir einen Beitrag zu sichereren Straßen, intelligenteren Fahrzeugen und einem reibungsloseren Übergang zur Mobilität der nächsten Generation.
*Dieses Dokument wurde mit Microsoft Translator übersetzt.