Grey steps in a stadium

Eine Generation von Gamern Treibt die Industrie 4.0 Voran

Es ist ein Wandel von virtuellen Welten hin zu intelligenten Fabriken. Eine neue Generation von Mitarbeitenden, die in den pixeligen Welten von Minecraft und den immersiven Umgebungen der Unreal Engine aufgewachsen sind, tritt mit wichtigen Problemlösungsfähigkeiten, die durch Spiele geprägt sind, in die Arbeitswelt ein.

Da Hersteller Industrie-4.0-Prinzipien wie intelligente Automatisierung, Datenaustausch und cyber-physische Systeme einführen, schließen die Digital Natives die Lücke zwischen virtueller Kreativität und realer Problemlösung und tragen dazu bei, Fabriken in schlankere, anpassungsfähigere Abläufe umzuwandeln.

Industrie 4.0 definiert sich durch vernetzte Systeme, die mit minimalem menschlichem Input kommunizieren, analysieren und Entscheidungen treffen. Im Mittelpunkt stehen Technologien wie KI, digitale Zwillinge, IoT (Internet of Things) und kollaborative Roboter oder „Cobots“. Aber der Erfolg dieser Transformation hängt ebenso sehr von den Menschen wie von der Technologie ab. Hier kommt die sogenannte Minecraft-Generation ins Spiel.

Portrait of Todd Deaville, Vice President, Advanced Manufacturing Innovation, Corporate R&D

Spiele wie Minecraft und Plattformen wie Unreal Engine sind mehr als nur Unterhaltung. Sie sind Trainingsgelände für Logik, Design Thinking und systemische Problemlösung. In Minecraft bauen Spieler komplizierte Mechanismen mit Redstone-Schaltkreisen, die reale technische Prinzipien widerspiegeln. Unreal Engine führt Benutzer in die 3D-Modellierung, Codierung, Physik und Interaktionsdesign ein.

Viele in dieser Generation sind seit frühester Kindheit mit Spielen aufgewachsen und haben dabei räumliches Denken, Systemdenken und eine DIY-Denkweise entwickelt. Heute erweisen sich dieselben Fähigkeiten in digitalisierten Werkstätten von unschätzbarem Wert – wo junge Mitarbeitende einst komplexe virtuelle Welten gebaut haben, entwerfen sie jetzt digitale Zwillinge von Produktionslinien, simulieren Arbeitsabläufe und optimieren den Betrieb in Echtzeit.

Digitale Zwillinge sind ein perfektes Beispiel. Sie beruhen auf der Fähigkeit, komplexe Systeme virtuell zu modellieren, bevor sie physisch eingesetzt werden. Die sofortige Feedback-Schleife durch die Optimierung virtueller Umgebungen, wie sie in der Spielebranche üblich ist, spiegelt wider, wie digitale Zwillinge in der modernen Fertigung funktionieren.

Diese Mitarbeitenden sind auch schnell in der Lage, digitale Tools zu übernehmen und anzupassen. Da sie mit Multiplayer-Spielen aufgewachsen sind, die Koordination und Problemlösung erfordern, sind sie oft kollaborativer und fühlen sich in hybriden Teams wohler. Es ist die Welt, die sie kennen und die Welt, in der sie aufblühen.

Immer mehr Unternehmen, darunter Magna, integrieren daher spielbasiertes Lernen aktiv in ihre Abläufe. Einige integrieren spielbasiertes Lernen in die Schulung der Mitarbeitenden oder verwenden Plattformen wie Unity und Unreal, um Fertigungsszenarien zu simulieren. Andere rekrutieren direkt aus Spieldesign- und Modding-Communities und erkennen ihre praktische Erfahrung mit komplexen digitalen Systemen an.

Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, müssen Unternehmen Umgebungen schaffen, die Kreativität und digitales Lernen unterstützen. Starre Hierarchien und traditionelle Prozesse können die Innovation, die diese Mitarbeitenden mitbringen, ersticken. Unternehmen müssen sich eine flexible, digital integrative Kultur zu eigen machen, die spielerisch verfeinerte Fähigkeiten als ernsthaften Vorteil und nicht als Neuheiten betrachtet.

An alle Eltern, die sich Sorgen gemacht haben, dass ihre Kinder zu viel Zeit mit Minecraft verbringen – diese Stunden könnten die nächste Generation intelligenter, menschenzentrierter Fabriken antreiben. Selbst unsere fortschrittlichsten Systeme hängen immer noch von menschlicher Kreativität und Zusammenarbeit ab.

Für diese neue Generation macht das Spielen nicht nur Spaß – es ist eine Grundlage für die Zukunft.

*Dieses Dokument wurde mit Microsoft Translator übersetzt.

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